Streetballturnier mal anders!

geschrieben von Stefan Rupprecht am 21.07.2009

Das Geräusch des Basketballs auf dem Asphalt, hitzige Duelle zu aufpeitschender Musik und eine tolle Stimmung durch nahe an den Courts zusammengedrängte Zuschauergruppen. Eine richtige Straßen-Atmosphäre wollte beim 19. Streetballturnier der DJK Neustadt nicht
so recht auf kommen, kein Wunder, mussten die Ballkünstler wegen des schlechten Wetters erstmals in der Turniergeschichte in die Gymnasiumhalle flüchten. Dort bekamen die Fans jedoch nicht weniger engagierten Drei-gegen-Drei-Basketball zu sehen. Bei den Herren setzten sich die Favoriten durch: „Das Team“ mit Tobias Merkl, Steven Schutz und Stefan Rupprecht gewann ungeschlagen die Konkurrenz und tat sich nur gegen die Drittplatzierten
„DJK NEW“ (Stefan Merkl, Marc Wenzl und Tobias Liedl) anfangs schwer. Zweiter wurde „Regensburg West“ mit Patrick Schober, Alan Hoti, Georg Jäger und Markus Scheyer). „Die Königskobra“ bewies bei den Jugendlichen den größten Biss. Tim Hartlieb, Sebastian Kreuzer und Florian Schnurrer setzten sich verdient durch. Auf den Plätzen: „Die ohne Namen“ um Captain Arthur Buckenlaib und „Die Würmer“ mit Matthias Klughardt, Andreas Kallmeier und Sebastian Nagel.
„Der gehört ja gar nicht zu uns“. Ein Satz, den man bei den Kleinsten einige Male hörte, traten doch die beiden einzigen Teams dieser Kategorie allesamt in den offi ziellen Streetball-T-Shirts an, was es den neutralen Zuschauern erschwerte, den Überblick zu behalten. Letztlich bezwangen in einer Dreierrunde Tim Sengenberger, Paul Geuss, Johannes Klughardt und Marius Lang alias „Yanniks Oma“ mit 2:1 Siegen Yannick Busch, Felix Weber, Tobias Bierau Tobias Lingl, „die Youngsters von Neustadt“. Neben den drei Siegerteams löste auch das einzige Damenteam im Wettbewerb, „Fanta 4“ (Julia Buchmann, Karina Spiegelsberger, Stefanie Sauer und Anna Spicher), das in der Herrenkonkurrenz antrat und sich achtbar schlug, die Fahrkarten für die Bayerischen Streetballmeisterschaften. Den Dreier-Shootout gewann Stefan Merkl im Finale mit letztendlich einem Zähler mehr als der Zweite, Marc Wenzel. Die beeindruckendste Vorstellung gab aber nicht der Sieger ab, sondern DJK Nachwuchstalent Chris Marx, der in der Vorrunde sieben von neun Versuchen – den letzten sogar mit spektakulärem Dunking – verwandelte, im Halbfinale dann aber etwas einbrach.