Jahresbericht der Basketballabteilung in der Saison 2008/2009

Ein Bayerischer Vizemeister-Titel, der Bezirkspokalsieg und fünf Meistertitel. Die Bilanz der Basketballabteilung in der zu Ende gehenden Saison 2008/2009 kann sich wirklich sehen lassen. Für die U-18 männlich von Coach Alex Burkhard war nach einer tollen Leistung beim Bayerischen Finalturnier Ende April erst der FC Bayern München im Endspiel beim knappen 53:56 Endstation. Damit löste der Oberpfalzmeister das Ticket für die Südostdeutsche Meisterschaft. Ungeschlagen und in überzeugender Manier wurde auch die U-16 männlich Oberpfalzmeister und qualifizierte sich souverän für den Bayernpokal im Mai. Das Team um das Trainer-Duo Stefan Rupprecht und Marek Grund glänzte dabei gegen die favorisierten Teams aus Stauf und Tegernheim. Kurz zuvor hatte die mit Oberligaspielern verstärkte, junge zweite Mannschaft nach ihrem Meistertitel in der Bezirksklasse in Neunburg vorm Wald mit 63:60 gegen die TS Regensburg für den Verein nach 2004 erneut den Bezirkspokal gewonnen.

Damit machte es die Jugend den Erwachsenen vor. Denn während auch die anderen Nachwuchsteams durchweg Erfolge feierten, ist für die erste Herrenmannschaft nach fünf Jahren in Bayerns höchster Spielklasse das Abenteuer Oberliga beendet. Nach der abschließenden 76:93-Heimniederlage gegen Vizemeister TG Würzburg II rutschte das DJK-Team von Coach Burkhard zum Saisonfinale noch auf einen enttäuschenden letzten Tabellenplatz ab. Umso bedauerlicher, da der Tabellenletzte den vom Potenzial her bislang ausgeglichensten und zugleich jüngsten Kader aufbot. Mit dem Weidener Manuel Langhammer (Fünftbester Scorer der Liga) und dem besten Oberliga-Dreierwerfer Tobias Merkl hatte die DJK zudem zwei herausragende Spieler in ihren Reihen. Doch in der stärksten Oberliga Nord seit Jahren reichte die Erfahrung des jungen Teams einfach nicht aus. Dennoch beweisen Nachwuchstalente wie Michael Kurz, Christian Marx oder Lukas Bieber, die sich zu absoluten Leistungsträgern entwickelten, dass das traditionelle Jugendkonzept der richtige Weg ist, den direkten Wiederaufstieg anzugehen. Der Abstieg schmälert nicht die starke Leistung in den vergangenen Jahren. Als Exot unter Frankens Basketball-Hochburgen machte sich der kleinste Verein der Liga unter Coach Willi Merkl vor allem durch seine Heimstärke einen guten Namen und sorgte gegen manches Spitzenteam der Liga für Überraschungen.

Deutlich besser als die Herren machten es die Damen, bei denen die Weste bis zum letzten Spieltag weiß blieb. Mit dem 34:24-Erfolg im Saisonfinale gegen die DJK Regensburg Nord holten sich die Mädels ungeschlagen den Titel in der Kreisliga. Das sehr junge Team um das Trainergespann Stefan Merkl/ Martin Witt sicherte sich damit souverän den Aufstieg in die Bezirksklasse. Mit Vera Schaber, die den FSJ-Posten der Basketballabteilung von Markus Stich übernahm, hatte die DJK eine Stütze in der Verwaltung der Abteilung und besonders im Trainingsbetrieb der weiblichen Jugendteams. Der ungeschlagen errungene Bezirksliga-Titel mit der U-18 weiblich und ein zweiter Platz mit der U-16 weiblich in der Bezirksliga belegen dies. Der U-14 männlich von Amtsvorgänger Markus Stich gelang als Zweiter der Bezirksliga im weiterführenden Wettbewerb immerhin ein Achtungserfolg gegen den TV Marktheidenfeld.

Die insgesamt zehn Teams (vier Senioren- und sechs Jugendmannschaften) der DJK im Spielbetrieb komplettieren die dritte Herrenmannschaft, die in der Kreisliga den sechsten Platz belegte und das Kreisligateam der U-18 männlich, das Dritter wurde. Die kleinsten Basketballer, die„Minis“, stehen noch mitten in der Spielzeit.

Ein Höhepunkt des Vereinsjahres war wieder einmal das traditionelle Streetballturnier beim Bürgerfest und die von der DJK ausgerichteten Jugendstadtmeisterschaften im November. Neben der Teilnahme der Abteilung bei verschiedenen Veranstaltungen, wie dem Kinderfest der DJK, richtete man auch wieder ein Trainingscamp kurz vor Saisonbeginn aus. Die Abteilungsleitung bedankt sich bei allen Trainern, Mannschaftsverantwortlichen, Schiedsrichtern und den Helfern, ohne die ein nahezu reibungsloser Ablauf der Saison nicht möglich gewesen wäre.

Tobias Schwarzmeier

Pressewart